Jedes Element im System sollte so viele Funktionen wie möglich haben

Das zweite Permakultur-Prinzip lautet: „Catch and Store Energy“. Dies bedeutet, dass wir die natürlichen Ressourcen nutzen sollten, um Energie einzufangen und zu speichern, um den Bedarf an externen Energiequellen zu reduzieren.

Ein Beispiel für die Umsetzung dieses Prinzips wäre die Nutzung von Solarenergie, um Strom zu erzeugen. Durch die Installation von Solarpanelen können wir die Energie der Sonne nutzen, um elektrische Geräte und Beleuchtung zu betreiben. Dies ist eine saubere, erneuerbare Energiequelle, die den Bedarf an fossilen Brennstoffen und damit auch den CO2-Ausstoß reduziert.

Ein weiteres Beispiel für die Anwendung des zweiten Permakultur-Prinzips wäre die Nutzung von Regenwasser, um den Garten zu bewässern. Durch die Installation von Regentonnen und -behältern können wir das Regenwasser auffangen und speichern, um es bei Trockenheit für die Bewässerung von Pflanzen und Gartenbedarf zu nutzen. Dies spart nicht nur Wasser, sondern reduziert auch den Bedarf an kostenintensiver Trinkwasser-Bewässerung.

Insgesamt geht es beim zweiten Permakultur-Prinzip darum, die natürlichen Ressourcen sinnvoll und nachhaltig zu nutzen, um unseren Energiebedarf zu decken und die Abhängigkeit von externen Energiequellen zu reduzieren. Durch die Umsetzung dieses Prinzips können wir zu einer nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Lebensweise beitragen

Ein Beispiel dafür wäre ein Obstbaum, der nicht nur Früchte produziert, sondern auch Schatten spendet und als Heimstatt für Vögel dient.

Oder ein Wassertank, der nicht nur Wasser speichert, sondern auch als Treibhaus für Pflanzen genutzt werden kann.

Ein Garten, der nicht nur Gemüse, sondern auch Kräuter, Blumen und Obst anbaut, um eine vielfältige Auswahl an Ressourcen zu haben.

Ein Hühnerstall, der nicht nur als Unterkunft für Hühner dient, sondern auch als Kompostiereinheit, um organischen Abfall zu verarbeiten.

Ein Schuppen, der als Werkstatt genutzt wird, aber auch als Unterstellmöglichkeit für Gartengeräte und als Lagerraum für Saatgut dient.

Eine Dachterrasse, die nicht nur als Aussichtsplattform genutzt wird, sondern auch als Begrünungsfläche, um Regenwasser aufzufangen und die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.

Ein Trockenmauerwerk, das nicht nur als Gartengrenze dient, sondern auch als Lebensraum für Insekten und als Windschutz.

Dies sind nur einige Beispiele, aber es gibt viele weitere Möglichkeiten, das zweite Permakultur-Prinzip in der Praxis umzusetzen. Es ist wichtig, beim Design eines Permakultur-Systems darüber nachzudenken, wie jedes Element mehrere Funktionen erfüllen kann, um den Nutzen für das System zu maximieren.


Posted

in

by

Tags:

Comments

Hinterlasse einen Kommentar